Features

Mittwoch 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Dankbarkeit Quelle der Freude und des Glücks Göttergaben Das Opfer in den Religionen Das Kalenderblatt 23.9.1980 Bob Marley tritt in Pittsburgh, Pennsylvania, zum letzten Mal auf Von Frank Halbach Dankbarkeit - Quelle der Freude und des Glücks Autorin: Sylvia Schopf / Regie: Christiane Klenz Dankbar-sein mache sympathisch und optimistisch, sei ein Schlüssel für die Gesundheit, eine Powerstrategie für gute Gefühle, förderlich für Erfolg und Karriere - heißt es unter anderem in Lifestyle-Ratgebern oder Coaching-Programmen. Das Thema liegt im Trend. Warum eigentlich? Lange Zeit war Dankbarkeit eine Domäne der Religionen. In den Weltreligionen ebenso wie in spirituellen Anschauungen spielt sie eine zentrale Rolle. In unterschiedlichsten Kulturen gibt es Feste und Riten, um sich für die Ernte zu bedanken. Denn ausreichend Nahrung war einst keine Selbstverständlichkeit. Auch einige Philosophen - von der Antike bis zur Neuzeit - haben sich mit dem Thema beschäftigt. Vor etwa 20 Jahren begann dann in der Psychologie eine intensive Erforschung der Thematik, die bis heute anhält. Was ist Dankbarkeit überhaupt? Gibt es unterschiedliche Verständnisse auf religiöser, kultureller, spiritueller, psychologischer Ebene? Kann Dankbarkeit tatsächlich etwas bewirken? Ist sie erlernbar? Und gibt es möglicherweise auch negative Aspekte? Göttergaben - das Opfer in den Religionen Autorin: Barbara Schneider / Regie: Martin Trauner Hindus verehren ihre Götter, in dem sie ihnen Opfergaben darbringen. Beim islamischen Opferfest schlachten Muslime ein Opfertier und verteilen einen Teil davon an Arme und Bedürftige. Opfervorstellungen gibt es in nahezu allen Religionen und sie sind sehr alt. Die Bibel erzählt von Brand-, Schlacht- oder Speiseopfern in alttestamentlicher Zeit. Griechen und Römer opferten ihren Gottheiten in ihren Tempeln. Gaben an eine Gottheit oder Götter erfüllen dabei stets einen bestimmten Zweck: Mit dem Opfer nimmt der Mensch Kontakt zu seiner Gottheit auf und erkennt die übernatürliche Macht an. Das Opfer kann dazu dienen, eine Gottheit milde zu stimmen und die Beziehung zwischen Gott und Mensch zu bereinigen. Das Opfer ist aber auch ein Zeichen der Dankbarkeit und des tiefen Vertrauens auf Gott. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Bernhard Kastner

Mittwoch 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - Die Welt des Hörens

Die vielen Facetten einer Sinneswahrnehmung (3). Gestaltung: Julia Reuter Manchmal, spät am Abend im Wiener Funkhaus, kann es passieren, dass einem auf dem Weg durchs Stiegenhaus Richtung Ausgang die Klangwelten zweier Radiosender (Ö1 und Radio Wien) entgegentönen, nämlich genau an der Schwelle zwischen zweiten und erstem Stock. Die eine Klangwelle lässt David Bowie über "Heroes" singen, die andere streift einen mit Ballettmusik von Maurice Ravel. Unser Gehör ist in der Lage, beide Musikstücke in Sekundenbruchteil wahrzunehmen, zu verorten und zu entscheiden, ob es wohlklingend oder eine sogenannte Kakophonie, also Lärm, ist. Um überhaupt hören zu können, benötigen wir unsere Ohren, die in drei Bereiche unterteilt sind: das Außenohr, das Mittelohr und das Innenohr. Der Hörbereich des Menschen reicht von 20 Hertz bis 20 Kilohertz. Schallwellen mit Frequenzen unterhalb und oberhalb dieser Werte sind für den Menschen unhörbar. Sie werden als Infra- bzw. als Ultraschall bezeichnet. Im Lauf unseres Lebens nimmt das Hörvermögen kontinuierlich ab. Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine reine Alterserscheinung. Auch junge Menschen sind mittlerweile immer mehr von Schwerhörigkeit betroffen. Schätzungen zufolge leidet in Österreich jeder Fünfte an einer Hörminderung. Betroffene warten im Schnitt sieben bis zehn Jahre, um etwas dagegen zu unternehmen. Den meisten Menschen, die unter einer Schwerhörigkeit leiden, kann mit Hörgeräten geholfen werden. Als Alternative dazu gibt es auch Hörimplantate. Gehörlose Menschen kommunizieren hauptsächlich mit Gebärdensprache. Blinde Menschen nutzen ihren Hörsinn zur Orientierung im Raum. Zum Beispiel mit der Klicksonar-Technik, eine fortgeschrittene Variante der aktiven Echoortung. Diese Methode ermöglicht Blinden, sich gut im Alltag zurecht zu finden und sogar Fahrrad zu fahren oder Klettern zu gehen. Bei der Klicksonar-Technik wird mit der Zunge geschnalzt und so eine Schallwelle produziert. Jeder Raum hat einen eigenen Ton, eine ganz spezifische Akustik. Tontechniker/innen müssen sich u.s. für Musik- oder Sprachaufnahmen sowie bei Konzertübertragungen intensive mit Räumen auseinandersetzen. Es geht darum, einen optimalen Klang für die Zuhörer/innen zu erzeugen. Ob wohltuende Klänge, Lärm, Hörproduktionen, Hörakustik, Gehörlosigkeit oder Hörtraining - das Radiokolleg beschäftigt sich diese Woche intensiv mit den vielen Facetten des Hörsinns.

Mittwoch 09:30 Uhr Ö1

Radiokolleg - Reparatur der Zukunft

Neue Ideen mit Innovationspotential (3). Gestaltung: Irmgard Wutscher, Stefan Niederwieser, Margit Atzler, Ilse Huber, Hannah Horsten Ö1 sucht nach dem Zukunftspotential Österreichs. Wir laden Sie ein, uns in kurzen Videoclips vorzustellen, was Sie neu und anders machen. Im Radiokolleg präsentieren wir 12 Projekte, die Impulse zur Veränderung setzen und die Zukunft im Jetzt reparieren wollen. Nehmen Sie teil am Ö1 Generationendialog über die Gesellschaft von morgen. Auf der Videoplattform finden Sie Videos zu allen eingereichten Projekten. *Erster Wiener Lastenfahrradmarkt* Beim ersten Wiener Lastenfahrradmarkt werden an jedem 3. Sonntag im Monat die Lastenfahrräder zu Marktständen - in dem Waren auf den Ladeflächen feilgeboten werden. So entsteht eine mobile Marktstruktur, die jedes Mal neu und anders ist. Je nachdem welche AnbieterInnen mit welchen Dingen vorbeikommen. Das kann Gemüse oder Second-Hand Kleidung sein, und es kann gekauft oder getauscht werden. Eine praktische Übung in Miko-Ökonomie. - Gestaltung: Irmgard Wutscher *Tiny Emotions - Psychische Gesundheit in der Kinderliteratur* Mentale Gesundheit wird in der Kinderliteratur viel zu spärlich behandelt - meint zumindest Tiny Pribitzer von "Tiny Emotions". Sie ist Grafikdesignerin und Illustratorin und möchte das Thema der psychischen Gesundheit in Kinderbüchern neu aufrollen. Denn gerade bei der Kommunikation von solch schwierigen Themen schaffen Bücher eine großartige Brückenfunktion zwischen Eltern und Kindern. Gemeinsam mit PsychologInnen und TherapeutInnen möchte Tiny Pribitzer optisch ansprechende Kommunikationsmöglichkeiten kreieren, die eine Stütze in einschneidenden Erlebnissen darstellen. - Gestaltung: Hannah Horsten - Tiny Emotions *Institut für zeitgemäße Arbeit* "Wenn er ham kummt, is finster, der Tag is vorbei, er hat tan, was zu tun is, weil des muss so sei", singt Ostbahn Kurti im Song "Arbeit". Dabei sollte es - meint Tobias Krall, Gründer des Instituts für zeitgemäße Arbeit - am Ende des Tages viel stärker darum gehen, was man in die Gesellschaft eingebracht hat. Er hat vor acht Jahren das Institut für zeitgemäße Arbeit gegründet. Burnout ist für ihn ein Symptom des Raubbaus an den eigenen Ressourcen. Acht Prozent der Beschäftigten, so eine Studie des Sozialministeriums, sind bereits im Burnout, über ein Drittel am Weg dorthin. Dem stellt Tobias Krall das bedingungslose Grundeinkommen gegenüber, das Menschen ein normales Leben sichert, mehr Eigenverantwortung zulässt und durch technischen Fortschritt immer näher rückt. Das Institut pflegt zudem den persönlichen Austausch zum Thema Arbeit, etwa an runden Tischen, auf Wanderungen oder in Seminaren. https://oe1.orf.at/ugcsubmission/view/21a4e88b-6296-4254-b192-74ca3a61e446/Institut-fuer-zeitgemaesse-Arbeit|Reparatur der Zukunft] - Institut für zeitgemäße Arbeit

Mittwoch 09:45 Uhr Ö1

Radiokolleg - Eine Zeitreise mit Alice Harnoncourt

Die österreichische Pionierin der historischen Aufführungspraxis wird 90 (3). Gestaltung: Helene Breisach, Marie-Theres Himmler Hinter jedem starken Mann steht eine ebenso starke Frau - so abgedroschen das klingen mag, so sehr trifft es bei Alice Harnoncourt zu: Seit Studienzeiten war sie die Partnerin von Nikolaus Harnoncourt. Ihr ganzes Leben war und ist bis heute von Musik begleitet und durchdrungen: Sie begann früh Klavier zu spielen, bevor sie mit neun Jahren die Liebe zur Geige entdeckte. Während des Musikstudiums lernte sie Nikolaus Harnoncourt kennen. Im Jahr 1953 heirateten die beiden - im selben Jahr gründeten sie den Concentus Musicus Wien. Als eines der ersten Ensembles, die sich der historischen Aufführungspraxis verschrieben haben, leisteten sie wesentliche Pionierarbeit. Dafür mussten erst einmal die geeigneten Instrumente, Noten und Musiker gefunden werden: In Klosterbibliotheken und Archiven forschten die Harnoncourts nach historischem Notenmaterial, das sie in ungezählten Stunden handschriftlich kopierten. Auf der Suche nach originalen Instrumenten durchstöberten sie Dachböden, Kirchen, Trödlerläden und Auktionshäuser in ganz Europa. Alice Harnoncourt spielte viele Jahre auf einer Violine des Tiroler Geigenbauers Jakob Stainer, dessen Instrumente zu Bach-Zeiten auf dem ganzen Kontinent berühmt waren. 30 Jahre lang prägte Alice Harnoncourt den Concentus Musicus maßgeblich mit - als Konzertmeisterin und auch als Solistin. Aufnahmen mit ihr existieren etwa von Vivaldis "Vier Jahreszeiten" oder Bachs Brandenburgischen Konzerten. Bis 2015 war sie Mitglied des Orchesters, in den letzten Jahren noch als Geigerin am ersten Pult, an der Seite von Konzertmeister Erich Höbarth. Und auch das Familienleben der Harnoncourts, mit vier Kindern, war stets eng verwoben mit der musikalischen Arbeit der Eltern. Die historisch informierte Aufführungspraxis ist heute eine feste Größe in der klassischen Musikwelt - zahlreiche Originalklangensembles existieren neben den modernen Orchestern. Aber auch deren Spielpraxis orientiert sich stärker an historischen Vorbildern, als das vor 70 Jahren der Fall war. Heute ist nur noch schwer vorstellbar, wie sehr die ersten Originalklangensembles die damaligen Klangvorstellungen und Hörgewohnheiten durcheinandergewirbelt haben. Seit dem Tod ihres Mannes im Jahr 2016 hat Alice Harnoncourt mehrere Bücher mit Aufzeichnungen von Nikolaus Harnoncourt herausgebracht. Bis heute verwaltet sie das Archiv des Concentus Musicus. Es beherbergt zahlreiche Notizen und Partituren, die sie nach Anweisungen ihres Mannes eingerichtet hat - unschätzbare Dokumente einer künstlerischen Symbiose. Am 26. September feiert Alice Harnoncourt ihren 90. Geburtstag. Marie-Theres Himmler und Helene Breisach haben für die Musikviertelstunde mit der Jubilarin gesprochen. Außerdem kommen einige Weggefährten zu Wort - ein facettenreiches Porträt der österreichischen Musikpionierin.

Mittwoch 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Heimat Ein Begriff mit vielen Gesichtern Wer bin ich? Woher komme ich? Die Sehnsucht nach Herkunft Das Kalenderblatt 23.9.1980 Bob Marley tritt in Pittsburgh, Pennsylvania, zum letzten Mal auf Von Frank Halbach Heimat - ein Begriff mit vielen Gesichtern Autor: Michael Zametzer / Regie: Irene Schuck "Ich habe das Heimatmuseum ... äh ... Heimatministerium gegründet". Mit diesem vielsagenden Versprecher sorgte Horst Seehofer im Jahr 2018 für Erheiterung, bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages in Berlin. Er zeigt, wie vieldeutig dieses Wort von der "Heimat" ist. Nur wenige Begriffe sind in der deutschen Sprache so umkämpft, umstritten, mit Emotionen aufgeladen wie "Heimat". Im 19. Jahrhundert in Mode gekommen, war der Begriff lange belegt mit dem Bild des spießigen Deutschen, ein national-chauvinistischer Alptraum zwischen Gartenzwerg und Jägerschnitzel: Gekapert von der "Blut und Boden"-Ideologie der Nazis, restauriert vom Deutschen Nachkriegskino, gehasst von der politischen Linken, instrumentalisiert von der politischen Rechten. In den letzten Jahren aber hat sich etwas verändert. "Heimat" wurde wiederentdeckt, entstaubt, neu belebt, und auch neu interpretiert. Als Werbeslogan, als trendiger Wortzusatz, um Identität in der globalisierten Welt anzubieten. Auch politische Gruppen links von AfD und Union entdecken dieses "Neue" im alten Wort Heimat - und versuchen, sie in ihrem Sinn zu besetzen. Ist der "Heimat"-Begriff also gar kein Fall für das Museum? Was bedeutet Heimat? Lässt sich das überhaupt beantworten? Ist dieser ganze Streit um das Wort "Heimat" vielleicht - ein Missverständnis? Wer bin ich? Woher komme ich? Die Sehnsucht nach Herkunft Autorin: Ariane Stolterfoht / Regie: Rainer Schaller Viele Menschen leiden, weil sie adoptiert oder in einer Babyklappe abgelegt wurden, das Produkt einer Samenspende sind oder ihr Erzeuger nach einem "one-night stand" einfach verschwand. Warum ist das so schwierig für sie - selbst wenn sie von wohlwollenden, zugewandten Menschen großgezogen wurden? Eigentlich könnten sie sich"auserwählt", um ihrer selbst willen geliebt und angenommen fühlen. Warum bloß wiegt der biologische Faktor für sie so schwer? Und was ist eigentlich mit der Epigenetik - trägt unser Körper auch Erinnerungen an traumatische Erlebnisse unserer Vorfahren in sich? Die Autorin begleitet einen jungen Mann bei der Suche nach seinem leiblichen Vater. Sie fragt eine Psychologin, warum die Biologie eine so große Rolle spielt für die Konstruktion des Selbst. Unter anderen spricht sie aber auch mit der Tochter von Holocaust-Überlebenden darüber, was es bedeutet, wenn die Kontinuität in der Familienidentität gebrochen ist. Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner

Mittwoch 19:00 Uhr rbb Kultur

FEATURE

Klangfarben der Unstrut Von Helmut Schade Regie: Tobias Barth Produktion: MDR 2020 - Ursendung -

Mittwoch 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Kreatives Europa Über Sinn und Unsinn von Kulturhauptstädten Von Robert B. Fishman Europäische Kulturhauptstadt zu sein ist ein Mega-Spektakel, bei dem ganze Stadtviertel in neuem Glanz erstrahlen. Kritiker dieser Veranstaltung bemängeln allerdings die fehlende Nachhaltigkeit. Ist das Kulturjahr vorbei, lösen sich die Organisationsstrukturen in der Regel sofort auf. Als 1985 mit Athen die erste europäische Kulturhauptstadt gekürt wurde, ging es geradezu noch gemächlich zu. Und doch setzen die Städte inzwischen wieder stärker auf kulturelle Nachhaltigkeit. Sie versuchen, den Kulturhauptstadttitel zu erlangen, um damit Kultur erfolgreicher zu betreiben und dafür zusätzliche Gelder gewinnen zu können - und das seit einigen Jahren immer mehr auch aus privater Hand.

Mittwoch 22:00 Uhr MDR KULTUR

Klangfarben der Unstrut

Von Hartmut Schade (Ursendung) Leise und sanft schlängelt sich der Fluss durchs Thüringer Becken. Still holt er sich sein Wasser aus dem Südharz, still wird er gespeist vom nördlichen Türinger Wald. Unaufgeregt durchfließt er seit Jahrhunderten eine Landschaft deutscher Geschichte von Keffershausen im Eichsfeld bis nach Naumburg - die Rede ist von der Unstrut. Wenn sie in die Saale mündet, hat der Fluss bald 200 Kilometer zurückgelegt und historische Orte und Gegenden hinter sich gelassen. Zu ihnen zählen Memleben, die Kaiserpfalz - Todesort zweier deutscher Kaiser, ein gigantischer Dom, Nebra - Fundort der Himmelsscheibe, aber auch Bilzingsleben, die Gegend, in der der einst der homo erectus siedelte. Die Freie Reichsstadt Mühlhausen, von der Thomas Müntzer zu seiner letzten Schlacht auszog, befindet sich dort ebenso wie Freyburg mit der Neuenburg und der Rotkäppchen-Sektkellerei. Der Autor - seines Faches Historiker und Liebhaber von akustischen Aufnahmen, bereiste den Fluss mit dem Kanu und traf Menschen, die sich nie vorstellen können, diese ihre Gegend jemals zu verlassen. Da sind Hendrik Bobbe, der ein Weingut bewirtschaftet und zu guter Literatur einen ausgezeichnetem Gewürztraminer anbietet, der Künstler Roland Lange, der vor Jahren fast zufällig im Rückspiegel seines Autos ein Schloss sah, es später kaufte und inzwischen ein ganzes Dorf für die Wiederbelebung seines Traums begeistert. Das ist Hartmut Bernhard, der Schleusenwärter, der einst auf die Versprechungen der Touristikexperten setzte und der Gärtner Dieter Holzapfel mit seiner Leidenschaft für Dorfkirchen und Kräuter. Hartmut Schade, geboren 1960, aufgewachsen auf einem pommerschen Dorf, studierte in Leipzig Geschichte und arbeitet seit 1992 als Freier Journalist und Autor. Für MDR KULTUR produziert er regelmäßig "Das Kalenderblatt". Im Langformat realisierte er z.B. Features über die Kelten, über Spinnen und das Weltnaturerbe deutsche Buchenwälder. Regie: Tobias Barth Produktion: MDR 2020

Mittwoch 22:03 Uhr SWR2

SWR2 Feature

Pflege ohne Nähe das ARD radiofeature Über den Umgang mit Covid-19 in Altenheimen Von Jens Schellhass (Produktion: Radio Bremen 2020) Eine Woche hat der Autor in einem Altenheim gewohnt, bis es wegen der Corona-Pandemie für Besucher geschlossen wurde. Seitdem leiden die Senior*innen unter den Corona-Beschränkungen, weil sie ihre Angehörigen nicht mehr sehen können. Das Dilemma: Die Pflegekräfte müssen einerseits die alten Menschen vor dem Virus schützen und andererseits deren existenziellen seelischen und körperlichen Bedürfnissen nachkommen. Pflege ohne Nähe ist kaum möglich.

Mittwoch 22:08 Uhr Ö1

Radiokolleg

Die Welt des Hörens. Die vielen Facetten einer Sinneswahrnehmung (3). Gestaltung: Julia Reuter Reparatur der Zukunft. Das Casting neuer Ideen (3). Gestaltung: Team des Radiokollegs Eine Zeitreise mit Alice Harnoncourt. Die österreichische Pionierin der historischen Aufführungspraxis wird 90 (3). Gestaltung: Helene Breisach, Marie-Theres Himmler

Mittwoch 22:30 Uhr HR2

Jazzfacts

What"s going on? - Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt | Tonsetzer Maximilian Shaikh-Yousef: Neuer Kraftstoff fürs große Format Neuer Kraftstoff fürs große Format: Der Tonsetzer Maximilian Shaikh-Yousef bewegt die Rhein-Main-Szene und das Deutsche Jazzfestival Frankfurt 2020

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